Der Kauf einer Immobilie ist eine der größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl staatlicher Förderprogramme, von denen viele Käufer gar nicht wissen – und die Hausbank hat häufig kein Interesse daran, Sie darauf hinzuweisen. Wir schon.
Das KfW-Wohneigentumsprogramm (Produkt 124) ist das zentrale Förderprogramm beim Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung – egal ob Bestandsgebäude oder Neubau. Es bietet zinsgünstige Darlehen ergänzend zur Hauptfinanzierung und lässt sich problemlos mit anderen Programmen kombinieren.
Wichtig: Das Programm gilt ausschließlich für selbst genutztes Wohneigentum – nicht für Kapitalanlagen oder Vermietung. Es kann mit dem NRW.BANK-Programm und einem klassischen Bankdarlehen kombiniert werden.
Kaufen Sie eine Bestandsimmobilie und planen, diese energetisch auf einen Effizienzhaus-Standard zu sanieren, können Sie bereits beim Kauf die KfW 261-Förderung einplanen. Das Besondere: Der Kredit enthält einen Tilgungszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss – je besser der angestrebte Effizienzstandard, desto höher der Zuschuss.
Tipp: Lassen Sie vor dem Kauf einen Energieberater das Gebäude bewerten. Schon wenige gezielte Maßnahmen nach dem Kauf können Sie in eine höhere Förderklasse heben und den Tilgungszuschuss deutlich steigern.
Die NRW.BANK bietet zinsgünstige Darlehen speziell für Familien und Haushalte in Nordrhein-Westfalen. Das Programm richtet sich an Ersterwerber und soll den Schritt ins Wohneigentum erleichtern.
Darlehensbetrag: bis zu 200.000 € · Laufzeiten bis 35 Jahre · besonders günstiger Festzins für die gesamte Laufzeit möglich.
Unser Tipp: Förderungen kombinieren
In den meisten Fällen lassen sich KfW-Darlehen und NRW.BANK-Programme miteinander kombinieren – und beide zusätzlich mit einem klassischen Bankdarlehen. Das Ergebnis: deutlich niedrigere Gesamtkosten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Förderpaket – kostenlos und unverbindlich.
Kaufnebenkosten einplanen: In NRW fallen neben dem Kaufpreis typischerweise 6,5 % Grunderwerbsteuer, ca. 1,5 % Notarkosten und ggf. 3,57 % Maklerprovision an. Das sind bei einem 400.000 €-Objekt rund 46.000 € Nebenkosten, die Sie kennen sollten.
Eigenkapital: Grundsätzlich empfehlen wir, zumindest die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital zu bestreiten. Je mehr Eigenkapital, desto besser die Zinskonditionen – aber auch ohne Eigenkapital gibt es Wege.
Zinsbindung wählen: In einem Hochzinsumfeld lohnt oft eine lange Zinsbindung (15–20 Jahre), um sich die aktuellen Konditionen zu sichern. Wir analysieren Ihre individuelle Situation.
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